Die Welt der Online-Suche verändert sich rasant. Klassische SEO-Strategien reichen immer weniger aus – insbesondere, weil KI-gestützte Tools, Social Search und neue Suchmaschinen die Art verändern, wie Nutzer Informationen finden. Mittelständische Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Sichtbarkeit in dieser neuen Landschaft zu sichern.
1. Das Suchverhalten ändert sich grundlegend
- User suchen anders: Social Media wird zunehmend als primäre Suchmaschine genutzt.
- KI-Apps wie ChatGPT verändern die Customer Journey: Antworten werden direkt in KI-Tools angezeigt, Klicks auf Webseiten sinken.
- Long-Tail-Anfragen und komplexe Suchanfragen gewinnen an Bedeutung.
Fakten im Überblick:
- 45 % der Gen Z nutzen Social Media als primäre Suchmaschine
- 10 % der Nutzer suchen bereits über LLMs (Large Language Models)
- Googles Marktanteil fiel 2024 unter 90 %
- 50 % aller Google-Suchen führen zu keinem Klick
„Wer heute nur auf klassische SEO setzt, übersieht bereits die Hälfte der Customer Journey“, so Philipp Zettler, SEO-Experte bei Blackbit.
2. Klassische SEO verliert an Wirkung
Suchmaschinen wie Google bleiben wichtig, aber:
- Organischer Traffic sinkt: Viele User interagieren gar nicht mehr direkt mit Webseiten.
- Markenkampagnen verlieren an Wirkung, da KI-Antworten und Social Search den Erstkontakt dominieren.
- Customer Data wird knapper, da Nutzer weniger auf Webseiten bleiben.
Folgen für Unternehmen:
- Höhere SEA-Kosten
- Weniger Kontrolle über Markenwahrnehmung
- Verschiebung der Customer Journey auf neue Plattformen
3. SEO 2.0: Search Everywhere Optimization
Um in der KI- und GEO-Ära sichtbar zu bleiben, müssen Unternehmen über klassische SEO hinausdenken:
GEO – Generative Engine Optimization
- Ziel: Inhalte und Marken so aufbereiten, dass LLMs sie bevorzugt erkennen, zitieren oder direkt integrieren.
- Maßnahmen:
- Klar strukturierte Inhalte
- Eindeutige, zitierfähige Inhalte
- Technische Struktur: Schema-Markup, Meta-Daten, optimierte Datenfeeds
Social Search Optimization (SSO)
- Präsenz auf Social Media, Plattformen und Partnerwebsites sichern
- Markenwahrnehmung aktiv steuern
4. Maßnahmen bis 2026
1. Technisches SEO & Datenstruktur
- Indexierung optimieren
- Core Web Vitals beachten
- Strukturierte Daten (Schema) einpflegen
- Entity-Optimierung für Marken und Produkte
2. Content-Strategie anpassen
- Inhalte kurz, prägnant und verständlich strukturieren
- W-Fragen, Key Takeaways, Aufzählungen verwenden
- Originalität und Aktualität sicherstellen
3. Datengetriebene SEO-Arbeit
- Server-Side Tracking implementieren
- Performance und User Journey analysieren
- Inhalte laufend anpassen und aktualisieren
4. Omnichannel & GEO nutzen
- KI-gerechte Datenfeeds und Metadaten für LLMs
- Präsenz auf Social Media und Partnerplattformen sichern
- Konsistente Markenbotschaften über alle Touchpoints
5. Praxistipps für mittelständische Unternehmen
- Priorisieren Sie die wichtigsten Kanäle: Wo generiert Ihr Unternehmen den größten Traffic?
- Zentralisieren Sie Daten: Einheitliche Kunden-, Produkt- und Content-Daten erleichtern Automation und GEO.
- Nutzen Sie KI für Insights, nicht nur für Content: Analysen, Prognosen und Optimierungen auf Basis sauberer Daten steigern Effizienz.
Fazit
SEO 2026 ist nicht mehr nur ein technisches Thema, sondern ein strategisches Business-Instrument. Wer jetzt seine Inhalte, Daten und Markenpräsenz auf die neuen Anforderungen ausrichtet, profitiert von:
- Mehr Sichtbarkeit auf allen Plattformen
- Effizienterer Nutzung von Ressourcen
- Verbesserter Kundenansprache trotz sinkender Klickzahlen
- Grundlage für KI-gestützte Marketing- und Vertriebsmaßnahmen
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Kerstin ist Mediendesignerin und Korrektorin – was bei Blackbit in lateinischen Buchstaben gesetzt wurde, hat ihr strenges Adlerauge gesehen. Ihre Sorgfalt erwächst aus inniger Liebe zur Sprache. Und weil im Krieg und in der Liebe alles erlaubt ist, zückt sie gnadenlos den Rotstift im Kampf gegen schräge Formulierungen, schiefe Metaphern und hinkende Vergleiche.
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